Weichenstellung: Fusion BKV/KVW eingeleitet
Verbandstage in Baden und Württemberg nehmen eine Weichenstellung vor
Fusion eingeleitet
Mit einem gleichlautenden Beschluss haben die Verbandstage des Badischen Kanu-Verbandes (BKV) und des Kanu-Verbandes Württemberg (KVW) einstimmig die Fusion der Kanulandesbünde in Baden-Württemberg eingeleitet. Der Verbandstag, jeweils das höchste Organ der beiden Verbände, zeigte sich sehr zufrieden mit den Aktivitäten der jeweiligen Präsidien, die seit letztem Jahr an diesem Projekt arbeiten. Mit der Fusion soll eine Professionalisierung des organisierten Kanusports erreicht werden. Wichtig ist beiden Präsidenten, Hajo Popken für Baden und Peter Ludwig für Württemberg, dass der künftige Landeskanuverband noch mehr als Dienstleister für die Vereine und ehrenamtlich tätigen Kanuten eintreten kann. Dazu müssen Strukturen geschaffen werden, die nur von einem größeren Verband vorgehalten werden können.
Über fünfzig Jahren nach der Gründung des Bundeslandes Baden-Württemberg wird somit auch im Kanusport dieser Schritt vollzogen. Vorausgegangen war eine schon über viele Jahrzehnte praktizierte sehr gute Zusammenarbeit, z.B. in der ARGE Leistungssport, so dass die Fusion letztendlich eine logische Konsequenz der guten Beziehung ist. Der Beschluss beauftragt die beiden Präsidien, die weiteren notwendigen Schritte einzuleiten. Dazu gehören auch rechtlichen Vorgaben wie Verträge und außerordentliche Verbandstagungen. Die Fusion ist nach dem Umwandlungsgesetz geplant, als Verschmelzung zweier Vereine mit der Gründung eines neuen Vereines. Popken und Ludwig sind sich darüber einig, dass dieser Weg rechtlich die beste Lösung ist, da somit der neue Kanuverband per Umwandlungsgesetz in die Rechtsnachfolge der bisherigen Verbände tritt. Trotzdem sind sich die beiden Präsidenten darüber bewusst, dass jetzt, nach der Beauftragung durch die Verbandstage, die schwierigste Phase des Vorhabens folgt. Sie freuen sich aber darauf, insbesondere jetzt nach der 100%igen Zustimmung der Verbandstage.

