Bericht: 64. ordentlicher Verbandstag

64. ordentlicher Verbandstag des Kanu-Verband Württemberg e.V.

Vielleicht das letzte Mal ordentlich...

Zum 64. Verbandstag hatte das Präsidium des Kanu-Verband Württemberg fristgerecht ins SpOrt Stuttgart eingeladen und 40 Vertreter aus 31 Vereinen und einige Gäste nahmen am 19. März daran teil.

Nebst Ehrungen aus dem Kanu-Freizeitsport und Leistungssport wurde der Stuttgarter Behindertensportler Michael Katzenmaier für seine besonderen Leistungen bei der Kanu-WM in Poznan (Polen) ausgezeichnet.

Neuigkeiten vom Deutschen Kanu-Verband brachte der DKV-Vizepräsident Leistungssport, Jens Perlwitz, aus Duisburg nach Stuttgart. Die Informationen umfassten die Bereiche der geplanten DKV-Einzelmitgliedschaft, Annäherungen im Drachenbootsport, Infos zur Trendsportart SUP und zum Internetportal kanutube, wo Paddler selbsterstellte Filme übers Kanufahren ansehen oder hochladen können. Leider sind für 2012 auch Beitragserhöhungen geplant, für die Perlwitz im Namen des DKV um Verständnis bat.

IMG_0056IMG_0057IMG_0058IMG_0059IMG_0061 Großes Thema bei den Kanuten in Baden und Württemberg ist die geplante Fusion der beiden Landeskanuverbände „Badischer Kanu-Verband“ und „Kanu-Verband Württemberg“ im Sinne einer „Verschmelzung“ zu einem neuen Verband. Nach eingehender Diskussion wurde einstimmig folgender Beschluss gefasst:

Der Verbandstag des KVW nimmt zustimmend Kenntnis vom Bericht des Präsidiums über die Intensivierung der Zusammenarbeit mit dem Badischen Kanu-Verband (BKV).
Das Präsidium wird beauftragt, diese Gespräche weiter zu betreiben, mit dem Ziel einer baldigen Fusion der beiden Kanu-Verbände.
Der Verbandstag ermächtigt das Präsidium alle dafür notwendigen Voraussetzungen (z.B. Fusionsvertrag) zu schaffen und dann die weiteren erforderlichen Schritte (außerordentlicher Verbandstag) einzuleiten.

Sollte alles wie geplant verlaufen, wird somit dieser 64. auch der letzte „ordentliche“ Verbandstag des KVW gewesen sein.

Doch nicht nur die Aufgaben auf Präsidiumsebene waren Thema des Tages, sondern auch Themen, die direkt die Vereinsebene betrafen und für die einzelnen Paddler im Verband wichtig sind. So wurde ein neues Lehrteam vorgestellt, dass zukünftig die Schulungsaufgaben im Verband übernehmen wird.

Auch im Bereich des Naturschutzes gab es Neuerungen. So werden vom Fachreferenten Naturschutz Thomas Steinheber in den nächsten Wochen vermehrt Gespräche mit den zuständigen Verwaltungsstellen im Regierungspräsidium Tübingen geführt, da eine neue Verordnung zum Kanusport auf der oberen Donau geplant ist, die für die organisierten Kanufahrer noch angepasst werden muss.

Weiterhin wurden die formalen Aufgaben des Verbandstages abgewickelt. Einstimmige Entlastungen für das Präsidium und den Kassenbericht wurden erteilt und der Haushaltentwurf für das Geschäftsjahr gebilligt.

Außerdem wurden turnusmäßig die Vize-Präsidenten Finanzen und Leistungssport, samt ihren Referenten in öffentlicher Wahl jeweils einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Somit zeichnet weiterhin Jochen Blind aus Marbach für die Finanzen verantwortlich und Rolf Driehorst aus Stuttgart bleibt Vize-Präsident Leistungssport. Er wird von den Referenten Klaus Schneider (Kanu-Rennsport), Jürgen Scharfenberg (Kanu-Slalom und -Freestyle), Sebastian Blume (Kanu-Polo) unterstützt. Neu gewählt wurde der Referent für Sicherheit, Thomas Schädler.

Abschließend bedankte sich der Präsident des Kanu-Verband Württemberg, Peter Ludwig, bei den Teilnehmern und schloss die Sitzung gegen 16 Uhr.

 

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